Meisterschaft: FC Littau - FC Ebikon De 5:2 (3:1)

von Michi Fritsche

Hätte, hätte Fahrradkette oder fehlte der Fisch?

Knapp 48h nach dem Sieg gegen Emmen, stand die nächste Bewährungsprobe auf dem Programm. Das De war zu Gast beim FC Littau. Bei gefühlten 30° wurde das Spiel auf dem Kunstrasen ausgetragen. Der Staff um «Umbauer» Micieli freute sich auf großartigen Kombinationsfussball.

Nach 3 Minuten und 1 Sekunden war aber bereits alles bachab. Littau jubelte schon zum zweiten Mal. Was auch immer die neun Spieler auf dem Platz gemacht haben, es war nicht das Richtige. Ungenügende Laufbereitschaft, falsche Deckung und fehlender Wille. Der Trainerstaff war bereits zu Umstellungen gezwungen. Nun stempelten die Jungs/Mädels auch endlich ein und begannen zu spielen. Leider reichte es (noch?) zu nichts Zählbarem. In der 20` jubelte Littau nochmals und führte schon 3:0. Kurz vor dem ersehnten Pausentee nochmals ein Angriff der «schwarz»-Hemden aus Ebikon. Langer Ball von Perkmann, Lovric vernaschte einen Gegenspieler und Stadelmann schoss den Ball ins Tor.

Im zweiten Drittel kam es auf beiden Seiten zu Chancen, wobei der FCE die besseren hatte. Jedoch blieb es bei einem 0:0. Neben Unvermögen, war auch Pech auf Seiten der Ebikoner zu vermelden.

Nach 54` durfte Littau einen Eckball ausführen. Der flog anschliessend via Perkmann und Köpfli ins eigene Tor. Somit durfte der Topscorer der Fussball-EM «Own goal» auch im De ein Tor erzielen. Kurz vor Schluss kam Littau nochmals zu einem 1:1 und erzielte das 5:1. Und noch kürzer vor Schluss jubelte Ebikon nochmals. Stadelmann erzielte (das obligate?) zweite Tor zum Schlussstand von 5:2 für Littau.
Eine Niederlage die vermeidbar gewesen wäre. Dafür zauberte die Nachmittagsstärkung der Familie Jenny ein Lächeln aufs Gesicht. Vielen Dank dafür.

Hätte das De so wie immer gespielt, dann…
Hätte der Einsatz, der Wille, die Leidenschaft nicht gefehlt, dann…
Hätte es anderes Wetter gehabt, dann…
Hätten wir Zuhause gespielt, dann…
Hätte der «Glücksbringer» von Emmen gewirkt…
Hätten wir diesen «Sche...-Kunstrasen»…

Aber nun heisst es Mund abputzen, schütteln, Krone richten und am kommenden Wochenende besser machen.
Wir sind bereit und werden die Reaktion in Hünenberg zeigen. Am Samstag, 18.09, 14.00 Uhr wird ein anderes De auflaufen. Mit reduziertem Staff aber mit noch grösserem Hunger.

Wir freuen uns auf viele Zuschauer.
Hopp Äbike

Ebikon spielte mit:

Perkmann, Köpfli, Bieri, Jenni, Kälin, Stadelmann, Hodzic, Hujic, Lovric, Ibrahimi, Meier, Mehmedi, Knüsel

 

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